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Leistung — Bestandsgebäude

Energetische Sanierung von Wohngebäuden

Erst das Gebäude verstehen, dann die Technik wählen.

Eine Sanierung gelingt, wenn Gebäudehülle, Heizung und Lüftung zusammenpassen und die Maßnahmen in sinnvoller Reihenfolge umgesetzt werden. Ich nehme Ihr Gebäude vor Ort auf, bewerte den energetischen Zustand und ordne die Maßnahmen zu einem Gesamtkonzept.

Gegenstand
Wohngebäude im Bestand
Betrachtung
Hülle, Heizung, Lüftung im Zusammenhang
Ergebnis
Maßnahmen in sinnvoller Reihenfolge
Gebiet
Köln und Umgebung
Grundgedanke

Einzelmaßnahmen lösen selten das ganze Problem

Jede Maßnahme verändert das Verhalten des gesamten Gebäudes. Wer nur einen Teil betrachtet, verschiebt das Problem häufig an eine andere Stelle. Deshalb beginnt jede Sanierung bei mir mit der Aufnahme des Bestands — nicht mit der Produktauswahl.

Dämmung

Einzeln betrachtetDie Hülle wird dicht, die vorhandene Lüftung bleibt unverändert. Feuchte bleibt länger im Raum.

Im Zusammenhang geplantDämmung und Lüftung werden gemeinsam geplant, der Luftwechsel ist Teil des Konzepts.

Heizung

Einzeln betrachtetDer Wärmeerzeuger wird nach dem alten Bedarf ausgelegt und ist nach der Dämmung zu groß.

Im Zusammenhang geplantDie Auslegung folgt dem Bedarf nach der Sanierung, inklusive Heizflächen und Temperaturen.

Reihenfolge

Einzeln betrachtetEs wird saniert, was gerade ansteht. Spätere Schritte werden dadurch teurer oder unmöglich.

Im Zusammenhang geplantDie Schritte bauen aufeinander auf, auch wenn Jahre dazwischen liegen.

Anschlüsse

Einzeln betrachtetFenster, Dach und Wand werden getrennt beauftragt, die Übergänge bleibt niemandem zugeordnet.

Im Zusammenhang geplantDie Details an den Übergängen werden vorher festgelegt und auf der Baustelle geprüft.

Betrachtete Bereiche

Was bei der Aufnahme untersucht wird

Die sechs Bereiche entsprechen den Beschriftungen der Schnittzeichnung oben. Jeder wird vor Ort aufgenommen und im Konzept mit den übrigen abgeglichen.

Dach und oberste Geschossdecke

Aufbau, vorhandene Dämmung und Luftdichtheit der obersten Ebene. Oft der Bereich mit dem größten Effekt bei vergleichsweise einfachem Zugang.

AufnahmeAufbau, Dämmstärke, Zugänglichkeit

Außenwand und Dämmung

Wandaufbau, Wärmebrücken und bauphysikalische Grenzen des Bestands. Entscheidend dafür, welche Dämmvariante überhaupt in Frage kommt.

AufnahmeWandaufbau, Wärmebrücken, Feuchte

Fenster und Anschlüsse

Alter und Zustand der Fenster sowie die Übergänge zu Wand und Rollladenkasten. Die Anschlüsse entscheiden häufig mehr als das Fenster selbst.

AufnahmeVerglasung, Einbaulage, Dichtheit

Lüftung

Wie der Luftwechsel heute zustande kommt und wie er nach der Dämmung sichergestellt wird — von Fensterlüftung bis zu technischen Lösungen.

AufnahmeLuftwechsel, Feuchte, Technikbedarf

Heizung und Verteilung

Wärmeerzeuger, Vorlauftemperatur, Heizflächen und Hydraulik. Ohne diese Angaben lässt sich kein Heizsystem sinnvoll auswählen.

AufnahmeErzeuger, Temperaturen, Heizflächen

Kellerdecke und unterer Abschluss

Der Abschluss nach unten, häufig der unauffälligste und zugleich einer der wirtschaftlichsten Schritte.

AufnahmeAufbau, Höhe, Leitungsführung

Individueller Sanierungsfahrplan

Wofür der iSFP da ist — und wann er sich lohnt

Der Zweck

Der iSFP ist ein gefördertes Beratungsformat für Wohngebäude im Bestand. Er beantwortet nicht die Frage „welche Heizung kaufe ich“, sondern „in welcher Reihenfolge bringe ich dieses Gebäude über die nächsten Jahre in einen guten Zustand“. Dazu wird der Bestand vor Ort aufgenommen und daraus ein Fahrplan aus aufeinander abgestimmten Schritten entwickelt — jeder Schritt mit Wirkung, Kosten­schätzung und Hinweis auf die passenden Programme.

iSFP anfragen

Förderfähigkeit, Umfang und Preis klären wir im Erstgespräch anhand Ihres Gebäudes.

Was er Ihnen bringt

  • Reihenfolge statt Einzelentscheidungen

    Sie wissen, welcher Schritt zuerst kommt und welcher erst danach sinnvoll ist — auch wenn Jahre dazwischen liegen.

  • Planbare Kosten über mehrere Jahre

    Jeder Schritt enthält eine Kostenschätzung, sodass die Sanierung zum Budget und nicht das Budget zur Sanierung passt.

  • Grundlage für Handwerker und Angebote

    Angebote lassen sich gegen ein Konzept prüfen, statt gegen die Formulierung des jeweiligen Betriebs.

  • Anschluss an Förderprogramme

    Der Fahrplan benennt zu jedem Schritt die in Frage kommenden Programme. Die Förderlage wird dabei zum Zeitpunkt der Beratung geprüft, nicht pauschal zugesagt.

  • Verständliche Unterlage

    Sie erhalten den Fahrplan schriftlich in zwei Teilen: den Zustand heute und die Schritte dorthin. Lesbar auch für Mitentscheidende.

Sinnvoll, wenn

  • Das Gebäude ist ein Wohngebäude im Bestand und soll über mehrere Jahre schrittweise saniert werden.
  • Sie stehen am Anfang und wissen noch nicht, welche Maßnahme zuerst sinnvoll ist.
  • Mehrere Gewerke sind betroffen — etwa Dämmung, Fenster und Heizung zugleich.
  • Sie haben das Haus gerade gekauft oder geerbt und brauchen eine belastbare Einschätzung des Zustands.
  • Sie möchten Fördermittel nutzen und die Anträge in die richtige Reihenfolge bringen.

Weniger sinnvoll, wenn

  • Die Heizung ist ausgefallen und muss in den nächsten Tagen ersetzt werden — dafür ist der Fahrplan zu langsam.
  • Es geht um eine einzelne, bereits entschiedene Maßnahme. Dann reicht die fachliche Begleitung dieser Maßnahme.
  • Das Gebäude wurde bereits umfassend saniert und es bleibt kein mehrstufiger Weg mehr offen.
  • Ein Verkauf steht unmittelbar an und die Maßnahmen werden nicht mehr von Ihnen umgesetzt.
  • Es handelt sich nicht um ein Wohngebäude — dann ist der iSFP das falsche Format.
Ablauf

Von der Aufnahme bis zur Umsetzung

Die Schritte folgen aufeinander, weil jeder die Grundlage für den nächsten liefert. Zwischen Schritt drei und vier können Monate oder Jahre liegen — das Konzept bleibt trotzdem gültig.

  1. 01

    Erstgespräch

    Wir klären Ihr Anliegen, den Zustand des Gebäudes in groben Zügen und ob eine Begleitung überhaupt sinnvoll ist. Unverbindlich und kostenfrei.

    ErgebnisEinschätzung und Vorschlag zum weiteren Vorgehen
  2. 02

    Aufnahme vor Ort

    Begehung des Gebäudes mit Aufnahme von Hülle, Fenstern, Heizung und Lüftung sowie Sichtung der vorhandenen Unterlagen.

    ErgebnisDokumentierter Bestand als Rechengrundlage
  3. 03

    Bewertung und Konzept

    Der energetische Zustand wird bewertet und die Maßnahmen werden zu einem Gesamtkonzept mit Reihenfolge geordnet — auf Wunsch als iSFP.

    ErgebnisSchriftliches Konzept mit Kostenschätzung
  4. 04

    Förderung und Anträge

    Zu jedem Schritt wird geprüft, welche Programme in Frage kommen und in welcher Reihenfolge beantragt werden muss. Der Antrag erfolgt vor Beginn der Maßnahme.

    ErgebnisKlarer Antragsweg je Maßnahme
  5. 05

    Umsetzung und Begleitung

    Angebote werden geprüft, Details an den Anschlüssen vorher festgelegt und die Ausführung auf der Baustelle begleitet.

    ErgebnisAusführung, die zum Konzept passt
Förderung

Förderung ist ein Baustein, nicht der Ausgangspunkt

Zuschusshöhen und Bedingungen ändern sich. Deshalb nenne ich hier keine Zahlen, sondern die Regeln, die unabhängig davon gelten. Den aktuellen Stand prüfe ich für Ihr Gebäude und Ihr Vorhaben im Einzelfall.

Antrag vor Beginn der Maßnahme

Wird zuerst beauftragt und dann beantragt, ist die Förderung in der Regel verloren. Die Reihenfolge ist nicht verhandelbar.

Erst das Konzept, dann das Programm

Welche Maßnahme sinnvoll ist, entscheidet das Gebäude. Das Programm wird danach ausgewählt — nicht umgekehrt.

Nachweise gehören zur Maßnahme

Technische Mindestanforderungen und Nachweise sind Teil der Planung. Nachträglich lassen sie sich selten herstellen.

Keine Zusage ohne Prüfung

Ich sage keine Höhen zu, die ich nicht geprüft habe. Was förderfähig ist, klären wir anhand Ihrer Unterlagen.

Erstgespräch

Sprechen wir über Ihr Gebäude

Im Erstgespräch klären wir unverbindlich, welcher Schritt bei Ihrem Haus zuerst sinnvoll ist und ob ein Sanierungsfahrplan das passende Format dafür ist.

Erstgespräch
Kostenfrei und unverbindlich
Gebäudeart
Wohngebäude im Bestand
Beratungsgebiet
Köln und Umgebung